Students For Future organisiert erste Klimastreikwoche an der JGU

Mainz, 20. November 2019. Die Hochschulgruppe Students For Future Mainz lädt vom 25. bis 29. November zur ersten Public Climate School auf den Campus der Johannes Gutenberg-Universität ein. Über vier Millionen Teilnehmer*innen des globalen Klimastreiks am 20. September dieses Jahres, davon rund 10.000 in Mainz, machten deutlich, dass die Forderungen von Fridays for Future immer mehr Gehör in der Gesellschaft finden. Die im August gegründete Gruppe Students For Future Mainz bringt diese Anliegen an die Universität. 

In der Woche des nächsten Globalen Klimastreiks am 29. November soll der reguläre Lehrbetrieb bundesweit an den Hochschulen bestreikt werden. Stattdessen finden auf dem Campus zahlreiche Diskussionen, Workshops und Vorträge rund um das Thema Klimakrise und Nachhaltigkeit statt. Ziel ist es, die drohende Klimakatastrophe in den Fokus des Campusalltages zu rücken. Nach Ausrufung des Klimanotstandes durch die Stadt Mainz erkennt auch der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling die Wichtigkeit der Klimastreikwoche an. „Allerorten muss das Bewusstsein geschärft werden, inwiefern jeder einzelne zur Minimierung des Ressourcenverbrauchs beitragen kann“, so Ebling. Er freut sich über den Einsatz der Studierenden, das Thema in den Brennpunkt zu stellen. „Klima geht alle an: die öffentliche Hand – und die zahllosen Privaten ebenso“, betont der Oberbürgermeister. Auch der Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), Prof. Dr. Georg Krausch befürwortet die Initiative sehr: „Mit ihren Aktionen im Rahmen der ersten Public Climate School stellen sich unsere Studierenden brisanten Fragestellungen unserer Zeit und übernehmen Verantwortung in Politik und Gesellschaft, was ich sehr begrüße“. 

Über Schüler*innen und Studierende hinaus soll der Austausch mit anderen Gesellschaftsgruppen ermöglicht werden und konkrete Lösungsvorschläge weiterentwickelt und geplant werden. „Die vielfältigen Veranstaltungen laden ein zum öffentlichen Diskurs, sie reflektieren Themen von hoher gesellschaftlicher Relevanz wie Klimapolitik und Nachhaltigkeit, suchen Erklärungen und entwickeln Zukunftsperspektiven“, so Prof. Krausch. Er wünsche den Aktionen „eine große Resonanz und viele Teilnehmer*innen“. Auf dem Programm stehen u.a. der Vortrag des Wissenschaftlers und Bestsellerautors Harald Lesch, der bundesweit als Live-Stream an teilnehmenden Hochschulen übertragen wird. 

Weitere Gäste aus der Wissenschaft, wie der Ökonom Nico Paech, bieten eine interdisziplinäre Perspektive auf die Klimakrise und ihre Auswirkungen. Auf der Kleinen Grünen Messe können die Besucher*innen in Kontakt zu nachhaltigen Initiativen und Aktivist*innen aus Mainz treten. Neben der Theorie darf auch die Praxis nicht zu kurz kommen. Auf verschiedenen Workshops, u.a. von Greenpeace, werden Do It Yourself-Projekte umgesetzt. Für die kulinarische Verpflegung sorgt der lokale, vegane Catering-Betrieb Natürlik Lekker. Alle Informationen sowie das aktuelle Programm finden sich auf www.studentsforfuturemainz.wordpress.com.  Unterstützt wird die Aktionswoche u.a. von der BUNDjugend, Greenpeace und dem Studierendenwerk Mainz. Der Globale Klimastreik am Freitag beschließt die Streik- und Themenwoche. Um 10:30 Uhr startet der Walk of Climate an der Universität und schließt sich dann dem zentral organisierten Streik um 12 Uhr auf dem Ernst-Ludwig-Platz an.

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