Quelle: http://www.virtuelles-wasser.de/baumwolle/

Es ist schon erstaunlich wie Menschen aus der Not eine Tugend machen und erfinderisch werden! Tausende nähen Masken selbst und verteilen sie an Verwandte, Freund*innen und in der Nachbarschaft oder sogar an Fremde, einfach aus Solidarität. Menschen stellen Hefe selbst her, weil sie im Supermarkt ausverkauft ist und andere leihen sich aus dem gleichen Grund etwas Mehl von den Nachbar*innen. Wieder andere produzieren ihre eigene Seife und Kosmetik und sparen somit meist Geld, Verpackung und unbekannte Inhaltsstoffe.  

Viele Geräte für Garten, Haushalt und Hobby sind zurzeit ebenfalls ausverkauft. Aber auch das ist kein Problem, denn die Nachbarin hat ja sowieso einen Rasenmäher – und wann mähen zwei Nachbarn schon mal gleichzeitig? Da fragt man sich doch, ob man wirklich einen neuen Rasenmäher kaufen muss, wenn er wieder verfügbar ist. 

In der Nachbarschaft teilen

Die meisten Nachbar*innen freuen sich auch über den Besuch von nebenan und werden sicher nicht beißen. Dabei sparen beide Geld und ein selten benutztes Werkzeug verstaubt nicht einfach im Keller. Auch über das Internet kann man in Kontakt treten, auf Nachbarschaftsgruppen bei Facebook oder durch das Portal nebenan.de, sowie weiteren Plattformen. Leihen und teilen ist nicht nur gut für den Geldbeutel und den zwischenmenschlichen Kontakt, sondern auch für die Umwelt. Denn was nicht gekauft wird, muss auch nicht unter Verbrauch von CO2 hergestellt werden. 

Spaß beim DIY-Projekt

Das gleiche gilt fürs Reparieren und selbst herstellen. Und nebenbei macht es sogar noch Spaß! Auf einem selbst reparierten Fahrrad fährt es sich doch noch besser, der Stolz, was man geschafft hat, fährt hier schließlich mit. Und das gilt nicht nur für das Fahrrad, sondern für alles selbstgebaute und gebastelte. Ob alleine, mit Kindern, in groß oder klein, für drinnen oder draußen, für fast alle Wünsche gibt es Ideen, Anleitungen und Tipps im Internet.

Sich Hilfe holen

Natürlich ist zurzeit einiges aus der Not heraus geboren oder auch nur möglich, weil viele Menschen gerade mehr Zeit zur Verfügung haben. Aber vielleicht merken wir jetzt, dass es diese kleinen Dinge sind, die uns glücklich machen können. Nach der Corona Zeit einfach mit einem Freund/Freundin zusammen das alte Fahrrad oder das Möbelstück von Oma wieder auf Vordermann bringen. Und wenn man mehr Hilfe braucht, kann man bald zum hoffentlich wieder eröffneten Repair Café (hat während der Corona-Pandemie leider geschlossen) oder lokalen Händler*innen gehen und sich bei netten Menschen Hilfe holen.

Hier kannst Du Dich übrigens zur Pyramide der Nachhaltigkeit beim Konsum informieren 

2 Kommentare zu „Upcycling, DIY und Sharing

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