10:15 Uhr; Schutz der Ozonschicht – Wissenschaft und Maßnahmen, Bezüge zur Klimadebatte
Ort: Linke Aula
Referent: Prof. Gerhard Lammel, Max-Planck-Institut für Chemie
Inhalt: Vortrag + Diskussion


12:15 Uhr; Alles gelogen? Verschwörungsmentalität und Klimawandel
Ort: Muschel N3
Referent: Prof. Roland Imhoff, Psychologisches Institut
Inhalt: Trotz eines breiten wissenschaftlichen Konsens bezüglich anthropogenem Klimawandels, ist diese Tatsache im öffentlichen Diskurs nicht gleichermaßen breit akzeptiert und es zirkulieren diverses Verschwörungstheorien rund um den „Climate Hoax“. Auf Grundlage aktueller Forschung zu Verschwörungsmentalität wird die psychologische Architektur dieses Weltbilds erläutert und Befunde zu Interventionsmöglichkeiten – auch unter Rekurs auf sozialpsychologische Theorien des sozialen Einflusses – referiert.


14:00 Uhr; Klima und Demokratie, geht da noch was?
Ort: Biozentrum I 00-187
Referenten: Andi Gross, Demokratieexperte & Dr. Emanuel Richter, Politologe RWTH Aachen
Inhalt: Dürren, Überschwemmungen, Wirbelstürme und der steigende Meeresspiegel – das ist die Währung für die Folgen des Klimawandels. Es ist hinreichend klar, was zu tun ist: raus aus der Kohle, Energie einsparen, Umbau der Mobilität, mehr Bio-Landwirtschaft…Vortrag + Publikumsdiskussion


16:15 Uhr; Klimawandel aus psychologischer Perspektive
Ort: Muschel N3
Referent: Prof. Boris Egloff, Psychologisches Institut
Inhalt: In dieser Veranstaltung soll es darum gehen, aus psychologischer Sicht zur Klärung der Frage beizutragen, warum der Klimawandel als komplexes Problem angesehen wird, das teilweise Leugnung oder Inaktivität hervorruft. Zudem sollen einige Vorschläge präsentiert werden, wie Inaktivität überwunden werden könnte.


16:15 Uhr; Kinder als CO2-Risiko?
Ort: Georg Forster-Gebäude 01.731
Referentin: Nicoletta Eunicke M.A., Institut für Erziehungswissenschaften
Seminarinhalt: Eine hitzige Debatte, die das Schulministerium auf den Plan rief. Die Gymnasiallehrerin Verena Brunschweiger, sorgte mit ihrer These, dass bewusste Kinderlosigkeit eine CO2-Einsparung von 58 Tonnen beinhaltet und damit maßgeblich zur Rettung des Weltklimas beitrage, für Aufsehen. Das von ihr dazu verfasste Manifest rief schließlich das Schulministerium auf den Plan. Ein wissenschaftlicher Beitrag von Seth Wynes und Kimberly Nicolas berechnet den CO2-Ausstoß und gibt die Empfehlung ein Kind weniger zu bekommen. Dabei werden Kinder im Vergleich zu den Emissionen von Material wie bei der Auto- und Flugzeugnutzung betrachtet. Auch dies erschütterte die Öffentlichkeit. Was für ein Bild vom Kind steckt dahinter? Führt die Klimadebatte auf Dauer bei bestimmten Menschen zu einem veränderten Kindheits- und Menschenbild? Handelt es sich um eine gärende shifting baseline? Was sagt so etwas über die Gesellschaft aus? Ist das mit der UN-Kinderrechtskonvention zu vereinbaren oder sollten solche Fälle strafrechtlich verfolgt werden? Ist das legitim oder handelt es sich hier um die Ausrottung der Menschheit? Was sagt die Kindheitsforschung zu dieser These? Was sagen Eltern* dazu? Was sagt die Bundesregierung dazu? Auf Grundlage des Textes von Wynes und Nicolas (2017) wird sich das Seminar mit dieser kontrovers diskutierten Thematik befassen. Am Ende des Seminars wird eine Podiumsdiskussion stehen. Alle Teilnehmer sind herzlich eingeladen, kritisch zuzuhören und mitzudiskutieren. 


16:15 Uhr; Was ist Klimagerechtigkeit?
Ort: Philosophicum P204
Referent*in: Extinction Rebellion Mainz und KAM


18:15 Uhr; Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit
Ort: Naturwissenschaftliche Fakultät N25
Begrüßung & Einleitung durch: Prof. Dr. Georg Krausch, Präsident der JGU
Podiumsteilnehmer*innen:
Stephanie Lohr, rheinland-pfälzische Landtagsabgeordnete der CDU
Dr. Bruno Kern, Mitbegründer des Netzwerks Ökosozialismus
Paul Weimer, Jugend-Auszubildendenvertreter von Opel und Gewerkschaftsmitglied der IG Metall
Friday For Future-Aktivistin
Moderator: Thomas Drillich, Attac
Diskussion: What do we want? Climate Justice!
Klimagerechtigkeit ist einer der Forderungen, für die wöchentlich tausende Aktivistinnen der Fridays for Future-Bewegung auf die Straße gehen. Immer mehr Menschen schließen sich der Schülerinnen-Bewegung an, womit der Druck auf politische Akteure steigt.
Doch gleichzeitig steigt auch die Sorge vieler Bürger*innen. Sie fürchten um ihren Job, steigende Benzinpreise und große politische Veränderungen.
Wir stellen uns daher die Fragen, wie Klimagerechtigkeit auf nationaler Ebene erreicht werden kann, ob soziale Gerechtigkeit und ambitionierte Klimapolitik einen Gegensatz darstellen und welche Verantwortung Politik und Wirtschaft bei der Erreichung globaler Klimagerechtigkeit tragen?


20:00 Uhr; VOLLVERSAMMLUNG
Ort: Physikalische Chemie, HS C01, Duesbergweg 10-14, 55128 Mainz

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